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Kraft, Gisela

1936 in Berlin geboren, absolvierte 1959 ihr Schauspiel- und Eurythmie-Ausbildung in Berlin, Stuttgart und Dornach. Von 1960 bis 1972 war sie in verschiedenen Theatern tätig. 1972 begann sie ein Studium der Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin, das sie 1978 mit der Promotion zum Doktor der Philosophie abschloss. Von 1978 bis 1983 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin. Zu Beginn der 1980er Jahre war sie Vorsitzende der Neuen Gesellschaft für Literatur in Berlin und engagierte sich im Rahmen der Friedensbewegung in der Initiative „Künstler für den Frieden“. 1984 siedelte die überzeugte Sozialistin nach Ost-Berlin über. Seit 1997 lebt sie in Weimar und verarbeitet in ihrer Lyrik und Prosa die Eindrücke ihrer Reisen in den Nahen Osten und ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit der türkischen Kultur. Als Übersetzerin aus dem Türkischen erhielt sie 2006 den Weimar-Preis.

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