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Keisch, Henryk

1913 in Moers geboren, studierte er Literatur und Theaterwissenschaft. 1933 emigrierte Keisch, wegen seiner sozialistischen Gesinnung von den Nationalsozialisten verfolgt, nach Paris. In Frankreich war er als Schriftsteller tätig und wurde während des zweiten Weltkrieges Freiwilliger in der französischen Armee und gehörte unter dem Decknamen Claude Chaillet zur Résistance. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Journalist und siedelte in die DDR. Dort wiederum begann er als Schriftsteller und Drehbuchautor seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ende der siebziger Jahre wurde Keisch Generalsekretär des PEN-Zentrums der DDR. Er strab 1986 in Berlin.

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