türkischdeutsche-literatur

Katzen wäscht man nicht

Übersetzer:
Kalkan-Kocabay, Hasibe

Jugendroman
Zürich ; Frauenfeld : Nagel und Kimche, 1997. – 236 S.

Die neue Schule ist ganz anders als die Dorfschule: Das dreistöckige Gebäude steht in einem Park und ist von einer hohen Mauer umgeben. Ayse hat Angst vor der strengen Rektorin, aber auch davor, vielleicht gar nicht in die Schule aufgenommen zu werden. Die Familie ist erst vor kurzem nach Istanbul gezogen und das Leben in der Großstadt ist hart.
Die Mitschüler machen sich über die schüchterne und armselig gekleidete Ayse lustig. Das Geld, das der Vater verdient, reicht nicht zum Leben. So beschließt die Mutter, nach Deutschland zu gehen, um zu arbeiten und dann den Mann und ihre beiden Kinder nachzuholen. Nach einer Weile bleiben die Briefe der Mutter und das Geld aus. Hat sie ihre Familie vergessen?
„Mit einer subtilen Psychologisierung der Figuren und den minuziösen, fast dokumentarischen Beschreibungen einzelner Handlungsabläufe gelingt es Cengiz, ein äußerst komplexes Bild der türkischen Gesellschaft zu zeichnen.“
Neue Züricher Zeitung

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