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Aysel Oezakin Preisvergabe

Die Preisvergabe

türkischer Titel: Genç Kiz ve Ölüm (1981)
Übersetzer (in unserer Datenbank):

Roman
Mit einem Vorwort von Ingeborg Drewitz
Frankfurt a. M.: Luchterhand Literaturverlag, 1989, 251 S., ISBN 3-630-61840-5

„Aysel Özakin ist eine so erfahrene Autorin, daß sie nicht in der Anklage steckenbleibt, sondern mit großer Wärme und Anteilnahme drei Generationen einführt und die erfahrene Geschichte dieser Generationen gestaltet. Schon die Mutter Nurays hat nach den Reformen Atatürks studieren und ihren Beruf als Lehrerin ausüben können, aber sie endet doch, nach der Heimkehr ihres Mannes aus dem Zweiten Weltkrieg, durch Selbstmord. Ihre kleine Tochter Nuray wird zu Verwandten gegeben, heiratet früh einen Ingenieur, die Ehe ist glücklich, sie haben eine Tochter, und doch frißt sich in dieses Glück die Verzweiflung der jungen Frau ein, beiseite stehen zu müssen. Sie geht weg, sie versucht, sich über ihr Leben klar zu werden, sie schreibt den Roman ihrer Kindheit und Liebe. Sie entdeckt, zögernder, aber mit gleicher Erregung, wie kaputt die türkische Gesellschaft ist.“ (Ingeborg Drewitz)

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