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Handan

türkischer Titel: Handan (1912)
Übersetzer (in unserer Datenbank):

Briefroman
In: Türkische Geschichten. S. 99-1475
Ein Frühwerk der Autorin, ein Briefroman, der „fast ausschließlich die Psychologie der weiblichen Titelfigur“ behandelt. „Der verzweifelte Kampf zwischen Bewußtsein und Unbewußtem ist mit einer im türkischen Roman bis dahin unbekannten Eindringlichkeit und Realistik dargestellt.“ Das Buch „liefert einen interessanten Beitrag zum Thema des garplılasma, der „Verwestlichung“ oder „Europäisierung“, die auch in der relativ freien türkischen Oberschicht vielfach an der traditionellen gesellschaftlichen Trennung der Geschlechter scheiterte. Als eine der besten zeitgenössischen Darstellungen dieses Problems hat das Werk auch nach den späteren Welterfolgen Halide Edips seine Bedeutung behalten.“ (B. Atsız in Kindler)

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