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Ismet Elci

Elçı, İsmet

İsmet Elçi wurde 1964 in Altınova/Türkei geboren, er stammt aus einer kurdischen Familie. 1979 kam er mit seinem Vater aus politischen Gründen nach Deutschland. Er arbeitete in einer Textilfabrik und lernte auf einer Abendschule Deutsch. Daneben spielte er Theater und kleinere Filmrollen. 1986 entstand sein erster eigener Kurzfilm und kurz darauf das Spielfilmdebut „Kısmet, Kısmet“, weitere folgten. Der Film „Sinan ohne Land“ (1989) für das Zweite Deutsche Fernsehen wurde mit dem Civis-Medienpreis ausgezeichnet. Elçi ist außerdem als Regisseur von Videoclips und in der Werbung tätig. Neben seinen Arbeiten für Kino und Fernsehen veröffentlichte er mehrere Erzählbände zur Situation türkischer Migranten in Deutschland, die er zum Teil auch selbst verfilmte (z. B. „Cemile oder das Märchen von der Hoffnung“, 1991/1995). Für sein literarisches Werk wurde Ismet Elçi 1993 von der Bayrischen Akademie der Schönen Künste der „Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis“ verliehen. Die von Elçi mit „Sinan ohne Land“ vorgelegte literarische Verarbeitung seiner Kindheit im Kontext der väterlichen Biografie wurde vom ZDF als dreiteiliger Fernsehfilm produziert und von der ARD mit dem Fernsehpreis „Civis 1989“ ausgezeichnet. Mehrere literarische Arbeitsstipendien, unter anderem von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Senat für kulturelle Angelegenheiten Berlin, wurden an ihn vergeben.

Werke

Erzählung.

Berlin: Verlag Clemens Zerling 1991. 102 Seiten. ISBN 3884680455

Roman

Berlin: Verlag Hans Schiler 2007. 160 Seiten. ISBN 978-3-89930-188-5

Roman

Berlin: Edition Amadis 1977.

272 Seiten. ISBN 3-929560-09-7

Roman

Berlin: Verlag Clemens Zerling 1990. 85 Seiten. ISBN 3-88468-043-9

Roman

Berlin: Verlag Clemens Zerling 1988.

103 Seiten. ISBN 3-88468-040-4.

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