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Yücel, Tahsin

Tahsin Yücel, geboren 1933 in Elbistan, besuchte das Galatasaray-Gymnasium in Istanbul und studierte anschließend an der Universität Istanbul französische Sprache und Literatur. Von 1961 bis 2000 unterrichtete er französische Sprache und Literatur an der Universität Istanbul, seit 1978 ist er Professor. Er übersetzte zahlreiche französische Werke ins Türkische. Seit 1950 veröffentlicht Yücel seine Erzählungen, die den anatolischen Menschen, insbesondere aus seiner Heimatregion Elbistan, in einer humorvollen und einfühlsamen Sprache porträtieren, in verschiedenen türkischen Literaturzeitschriften. Während seiner langen Laufbahn als Autor von Kurzprosa wandelte sich Yücel vom sozialen Realisten der Fünfzigerjahre zu einem immer stärker auf den Menschen und seine individuelle Innenwelt Bezug nehmenden experimentellen Romanautor mit oft schwarz gefärbten humoristischen Zügen. Yücel erhielt für seine Werke verschiedene wichtige Literaturpreise, so 1956 den Sait-Faik-Preis für Kurzgeschichten, 1959 den Kurzgeschichtenpreis der Türkischen Sprachgesellschaft, 1993 den Orhan-Kemal-Romanpreis und 1999 den Sedat-Simavi-Vakfi-Literaturpreis.

Werke

In: Liebe, Lügen und Gespenster, S. 7-27

Erzählung
In. Die Pforte des Glücks, S. 209-216, sowie in: Die Türkei erzählt, S. 31-39

In: Geschichten aus der Geschichte der Türkei, S. 141-154

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