türkischdeutsche-literatur

Özlü, Tezer

Geboren 1943 in Simav, gestorben 1986 in Zürich. Nach dem Abitur an der Österreichischen Schule in Istanbul arbeitete sie als Übersetzerin. Mehr als zehn Jahre wirkte sie entscheidend an der Gestaltung des Programms des Goethe-Instituts in Istanbul mit. Für den Roman „Auf den Spuren eines Selbstmords“ erhielt sie 1983 den Literaturpreis der Stadt Marburg.

Werke

Erzählung
In: Entschleierung, S. 166-174

Die kalten Nächte der Kindheit

Roman
Berlin, Express-Edition, 1985,
98 S., ISBN 3 88548 048 4
Tezer Özlü schildert den „Leidensweg eines sensiblen Kindes, das die bedrückende Enge und die Orientierungslosigkeit seines kleinbürgerlichen, um sozialen Aufstieg bemühten Elternhauses nicht verkraften kann, als junges Mädchen sein Heil in Liebesabenteuern sucht und als junge Frau einen Zusammenbruch erleidet, dem man durch Einweisung in die Psychiatrie und qualvolle Behandlungen mit Elektroschocks beizukommen sucht. Rettung bringt schließlich die Trennung von der Vergangenheit und das Bekenntnis zum eigenen, zum Schreiben begabten Ich“. (Erika Werner)

Erzählung (1980 Version B)
In: Sirene. Zeitschrift für Literatur. 2. 1988 (S. 145-153)

Erzählung
In: Çagdas Türk Öyküleri, S. 54-65
Auch in: Moderne türkische Erzählungen, S. 106-119

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