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Guelten Akin

Gülten, Akin

Gülten Akin ist heute zweifelsohne die bedeutendste Dichterin der Türkei und die Wegbereiterin für den Aufbruch der Dichterinnen in den Achtzigern und Neunzigern des zwanzigsten Jahrhunderts. Gülten Akin brach bereits in den Fünfziger Jahren mit Furore in die Domäne ihrer männlichen Kollegen ein. Gülten Akin (Cankoçak) wurde am 23. Januar 1933 in der inneranatolisch ländlichen Stadt Yozgat geboren. An der Universität Ankara absolvierte sie 1955 das Studium der Jura. Ein Jahr später heiratete sie. Durch den Beruf ihres Ehemannes, der als verbeamteter Landrat alle paar Jahre den Dienstort wechselte, zog sie in Anatolien von Kleinstadt zu Kleinstadt, ehe sie sich schließlich in der Hauptstadt Ankara niederließ. Diese anatolischen Kleinstädte wie Gevas, Alucra, Gerze, Saray, Kahramanmaras u.a. sowie ihre Menschen fanden oft namentlich Zugang in ihre Gedichte. Während dieser Umzüge arbeitete sie zeitweilig auch als Hilfslehrerin, als Rechtsanwältin und in Ankara eine Zeit lang im Türkischen Sprachinstitut.

Werke

Das Lied vom Frausein / Kadin olanin Türküsü

Erlangen, Sardes Verlag, 2008, 223 S.
ISBN: 978-3-941025-00-4

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