türkischdeutsche-literatur

Kutlu, Ayla

Geboren 1938 in Antakya/Türkei besuchte Ayla Kutlu das Gymnasium in Gaziantep bevor sie in Ankara Politik studierte. Sie arbeite lange Jahre im Innenministerium und begann mit 35 Jahren zu schreiben. Ihre erste Geschichte veröffentlichte sie in der Zeitschrift „Özgür Insan“ unter dem Pseudonym Aygen Berel. 1977 erschien ihr erster Roman „Kaç“ (Die Flucht). Aufgrund von Stipendienregelungen musste sie zwanzig Jahre im Innenministerium arbeiten, bevor sie sich dann ab 1980 ganz dem Schreiben widmen konnte. 1985 erschien der Roman „Bir göçmen kuştu O“ (Er/Sie war ein wandernder Vogel), in dem sie die Geschichte eines osmanischen Intellektuellen aus der Sicht einer Frau beschreibt. Der 1999 erschienene Roman „Emir Beyin kızları“ (Die Töchter des Emir Bey) ist die Fortsetzung dieser Geschichte und erhielt mehrere Preise. Zuletzt erschien 2006 „Zaman da eskir“ (Auch die Zeit wird alt), ein Erinnerungsroman ihres Lebens bis zum Alter von 22 Jahren. Ayla Kutlu lebt und arbeitet in Istanbul.

Werke

Erzählung
In: Entschleierung, S. 98-110

Triyandafilis

Erzählungen
Frankfurt a. M., Literaturca – Verlag, 2007, 218 S., ISBN 3935535147

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