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Eray, Nazlı

Geboren 1945 in Ankara, erhielt ihre Schulbildung an englischen und amerikanischen Schulen in Istanbul und studierte u.a. eine Zeit lang Jura und Philosophie an der Universität Istanbul. Ihre ersten Kurzgeschichten erschienen 1960 in der namhaften Literaturzeitschrift „Varlik“. Sie lebt in Ankara. Eray ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des magischen Realismus in der Türkei. Ihr Roman „Arzu Sapaginda Inecek Var“ (Haltestelle Begierde) gilt als der ausgefallenste Roman der fantastischen Richtung in der türkischen Literatur nach 1980. Für den Erzählband „Yoldan Geçen Öyküler“ (Geschichten am Wegrand) erhielt sie 1988 den renommierten Haldun-Taner-Preis für Kurzgeschichten.

Werke

In: Entschleierung, S. 71-82

In: Liebe, Lügen und Gespenster, S. 155-171

In: Von Istanbul nach Hakkari,
S. 347-359

Erzählung
In: Aufbruch aus dem Schweigen,
S. 33-40

Phantastische Symphonie

Erzählungen
Hamburg: Verlag am Galgenberg,
1986, 128 S.
„Die Erzählungen der türkischen Autorin Nazli Eray verknüpfen die gesellschaftliche Realität der Frau mit den Elementen der Surrealität. So rettet sich eine Frau aus dem Ehealltag, indem sie durch ein Loch in der Wand flieht und in der Dunkelkammer der Nachbarwohnung lebt.

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